Donnerstag, 05. November 2026

Bürger-Workshop und Baumpflanzaktion

Ein wichtiger Bestandteil bei der Bewerbung um eine Landesgartenschau sind die Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Bei einer Baumpflanzaktion und einem Bürger-Workshop hat die Stadt über die bisherigen Planungen informiert und weitere Ideen und Hinweise für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft Friedrichshafens gesammelt. 

Bürgerinnen und Bürger informieren sich an Infoständen.
Die Bürgerinnen und Bürger bringen an den Infoständen ihre Ideen ein und kommen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt ins Gespräch.

Das große Interesse und die Unterstützung der Stadtgesellschaft für eine Landesgartenschau zeigte die Baumpflanzaktion am Schlosshorn. Zahlreiche Beteiligte aus Vereinen, Ortschaften und der Stadtgesellschaft kamen zusammen, um gemeinsam einen Baum zu pflanzen. Für musikalische Begleitung sorgten die Highland Pipes & Drums, die Zeppelinos brachten mit ihrem großen Drachenboot die Pflanzspaten über den See zum Schlosshorn. 

Die Ortsvorsteher steuerten für die Pflanzung jeweils ein paar Hände voll Erde bei. So wird die Verbundenheit der verschiedenen Stadtteile und Ortschaften sinnbildlich in einem gemeinsamen Baum vereint. 

Der gepflanzte Baum ist eine Hainbuche und wurde von der Baumschule Ammann aus Steisslingen gespendet.

„Ich sehe eine Landesgartenschau nicht als Chance, sondern als Pflicht: Wir als Stadtgesellschaft stehen in der Pflicht jetzt schon an die kommenden Generationen und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu denken. Eine Landesgartenschau ist dafür das richtige Instrument, die Pläne umzusetzen – und auch die nötigen Fördermittel einzuwerben“, betonte Oberbürgermeister Simon Blümcke vor der Baumpflanzung. 

Bürger-Workshop im Graf-Zeppelin-Haus

Interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten danach im Graf-Zeppelin-Haus die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Friedrichshafen für kommende Generationen gestaltet werden kann und welche nachhaltigen Impulse eine Landesgartenschau für die Stadtentwicklung setzen könnte. 

An verschiedenen Infoständen – mit Fokus auf Schlossareal, RAB-Gelände, Hinterer Hafen, Ufer Ost, Innenstadt und Riedlewald – konnten Ideen zur zukünftigen Nutzung eingereicht werden. Darüber hinaus gab es Thementische zu Natur, Mobilität, Ehrenamt während der Landesgartenschau und Bürgerbeteiligung vor der Landesgartenschau.

„Wenn alles so bleiben soll wie es ist, muss sich alles ändern“, mahnt Baubürgermeister Julius Mihm bei der Begrüßung der Bürgerinnen und Bürger. „Was heißt das für uns? Wir müssen die Zukunft gestalten. Ansonsten wir die Zeit gnadenlos über uns hinweg ziehen.“

Online-Befragung läuft noch bis zum 10. November

Beide Veranstaltungen zeigen: Die Bewerbung um eine Landesgartenschau ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Stadtgesellschaft kann und soll die Entwicklung Friedrichshafens aktiv mitgestalten. Noch bis zum 10. November kann an der Online-Befragung zur Landesgartenschau unter www.mach-mit.friedrichshafen.de teilgenommen werden.